1. Roboterarm
Die Mehrgelenkstruktur (normalerweise sechs Achsen) unterstützt Bewegungen mit mehreren Freiheitsgraden und ermöglicht so präzises Greifen und Zuführen.
Ein optionales optisches Positionierungssystem kann den Standort und Typ des Materials automatisch identifizieren.
2. Endeffektor (Greifer/Saugnapf)
Anpassbares Design basierend auf der Art der Verpackung (Säcke, Fässer, Kartons, Paletten usw.).
Optionales Wiegemodul zur präzisen Fütterungskontrolle.
3. Zuführöffnung und Versiegelungsvorrichtung
Der Zufuhranschluss ist normalerweise mit einer Staubabdeckung oder einem Unterdruck-Saugsystem ausgestattet, um das Austreten von Staub zu reduzieren.
Kann mit Geräten wie Reaktoren, Sigma-Mischern, Dreiwellenmischern und Doppelplanetenmischern verbunden werden.
4. Intelligentes Steuerungssystem (SPS+HMI)
Zentralisierte Verwaltung der Roboterarmbewegungen, der Fütterungssequenz und der Wiegesignale.
Kann in MES/ERP-Systeme integriert werden, um Rezepte automatisch abzurufen und Produktionsaufzeichnungen nachzuverfolgen.

1. Materialidentifikation und -positionierung
Ein Roboterarm, der mit einem visuellen Erkennungssystem (oder voreingestellten Koordinaten) arbeitet, identifiziert den Standort des zuzuführenden Rohmaterialfasses, -sacks oder -kartons.
Das System ermittelt automatisch Materialart und Chargennummer, um eine Fehlzuführung zu verhindern.
2. Automatisches Greifen und Handhaben
Der Roboterarm greift das Rohmaterial mithilfe eines Endeffektors (Saugnapf oder Greifer).
Für Pulver in Säcken kann ein Vakuumsaugnapf verwendet werden; für Fässer oder feste Blöcke kann ein spezieller Robotergreifer verwendet werden.
3. Wiegekontrolle
Der Roboterarm bzw. die Fütterungsöffnung ist mit einem Wiegesensor ausgestattet, um das Gewicht während des Fütterungsprozesses in Echtzeit zu überwachen.
Das Steuerungssystem stoppt die Zufuhrmenge automatisch oder passt sie anhand der Rezepteinstellungen fein an und gewährleistet so eine Verhältnisgenauigkeit von ±0,5 %.
4. Automatische Fütterung
Der Roboterarm führt das Material der vorgesehenen Anlage zu.
Der Zufuhranschluss kann mit einer versiegelten Abdeckung und einer Staubentfernungsvorrichtung ausgestattet werden, um Staublecks und Rohstoffverschwendung zu verhindern.
5. Datenerfassung und Rückverfolgbarkeit
Das Roboterarm-Zuführungssystem zeichnet automatisch Informationen wie Materialname, Gewicht, Charge und Zeitpunkt jeder Zuführung auf.
Diese Daten können in das MES- oder ERP-System hochgeladen werden und ermöglichen so ein vollständig nachvollziehbares Produktionsmanagement.
6. Nächster Zyklus
Das Roboterarm-Zuführungssystem fordert basierend auf der Produktionsrezeptliste automatisch den nächsten Rohstoff an und führt die Zuführungsaufgabe in einem sich wiederholenden Zyklus aus.
