1. Vorbereitung der Rohstoffe
Der wichtigste Rohstoff bei der Herstellung von PVA-Kleber ist Polyvinylacetatharz. Um die Qualität des Endprodukts zu verbessern, werden auch andere Zusatzstoffe wie Weichmacher, Verdickungsmittel und Konservierungsmittel hinzugefügt.
2. Emulsionspolymerisation
Das PVA-Harz wird zusammen mit anderen Additiven und einem Tensid in Wasser gelöst, um eine stabile Emulsion zu bilden. Die Emulsion wird dann unter kontrollierten Bedingungen und ständigem Rühren erhitzt. Dieser Prozess löst eine chemische Reaktion aus, die als Polymerisation bezeichnet wird und dazu führt, dass das PVA-Harz lange Polymerketten bildet.
3. Neutralisierung und pH-Anpassung
Sobald die Polymerisation abgeschlossen ist, wird der pH-Wert der Emulsion durch Zugabe einer alkalischen Lösung auf den gewünschten Wert eingestellt. Dies ist notwendig, um die Restsäure in der Emulsion zu neutralisieren und den Klebstoff zu stabilisieren.
4. Filtration und Konzentration
Die Emulsion wird dann gefiltert, um alle Verunreinigungen oder Partikel zu entfernen, die die Qualität des Endprodukts beeinträchtigen könnten. Die gefilterte Emulsion wird dann durch Verdampfen des Wassers aus der Mischung auf den gewünschten Feststoffgehalt konzentriert.
5. Qualitätskontrolle
Der konzentrierte PVA-Kleber wird dann verschiedenen Tests unterzogen, um sicherzustellen, dass er die erforderlichen Qualitätsstandards erfüllt. Zu den Tests können Viskositäts-, Klebkraft-, pH- und Stabilitätstests gehören.
6. Verpackung
Schließlich wird der PVA-Kleber für den Vertrieb und die Lagerung in geeignete Behälter verpackt.
